Prozessoren Einzeltest
Prozessoren Cinebench Test
Getestet werden Prozessoren auf ihre Maximalleistung. Die Leistung in Spielen interessiert nicht. Zur Überprüfung wurde das Programm Cinebench R 11.5 (64bit) verwendet. Dieses Programm gibt einen recht guten Eindruck über die Leistung von Prozessoren bei z.B. Videobearbeitung oder Datenbankbearbeitung wieder.
PHENOM II X6 1155T Thuban
System:
Mainboard: GIGABYTE 785G-UD3H
Arbeitsspeicher: 4 GB 800 MHz DDR2
Grafikkarte: ATI 5770 1 GB
Fastplatte: 640 GB Western Digital
Prozessor: AMD PHENOM II X6 1055T, 2,8 GHz (Turbo 3,3 GHz)
Cinebench Punkte 4,84
Anmerkung: Bei Programmen welche nicht Mehrkern optimiert sind, kann der Turbo eingeschaltet bleiben. Für die maximale Leistung bei Nutzung aller Kerne ist es besser, den Turbo aus zu schalten.
Cinebench Punkte ohne Turbo 5,34
PHENOM II X6 1175T Thuban
System:
Mainboard: GIGABYTE 785G-UD3H
Arbeitsspeicher: 4 GB 800 MHz DDR2
Grafikkarte: ATI 5770 1 GB
Fastplatte: 640 GB Western Digital
Prozessor: AMD PHENOM II X6 1075T, 3,0 GHz (Turbo 3,5 GHz)
Cinebench Punkte 5,13
Anmerkung: Bei Programmen welche nicht Mehrkern optimiert sind, kann der Turbo eingeschaltet bleiben. Für die maximale Leistung bei Nutzung aller Kerne ist es besser, den Turbo aus zu schalten.
Cinebench Punkte ohne Turbo 5,39
PHENOM II X6 1090T Thuban
System:
Mainboard: GIGABYTE 785G-UD3H
Arbeitsspeicher: 4 GB 800 MHz DDR2
Grafikkarte: ATI 5770 1 GB
Fastplatte: 640 GB Western Digital
Prozessor: AMD PHENOM II X6 1090T, 3,2 GHz (Turbo 3,6 GHz) (6 Kerne, 6 Threads)
Cinebench Punkte 5,45
Mit diesem Prozessor wurden stellvertretend für alle PHENOM II X6 Versuche mit verändertem Takt getestet.
Bei dieser Testreihe wurde die Prozessorenspannung von AUTO auf MANUELL und -0,025V gestellt. Die spart Strom. Der Turbo wurde deaktiviert.
Test 1:
Referenztakt 200 MHz, Multi 13 = 2,6 GHz = 5,30 Cinebench Punkte
Referenztakt 200 MHz, Multi 14 = 2,8 GHz = 5,34 Cinebench Punkte
Referenztakt 200 MHz, Multi 15 = 3,0 GHz = 5,39 Cinebench Punkte
Referenztakt 200 MHz, Multi 16 = 3,2 GHz = 5,47 Cinebench Punkte
Referenztakt 200 MHz, Multi 17 = 3,4 GHz = 5,55 Cinebench Punkte
Referenztakt 200 MHz, Multi 18 = 3,6 GHz = 5,62 Cinebench Punkte
Referenztakt 200 MHz, Multi 19 = 3,8 GHz = 5,66 Cinebench Punkte
Referenztakt 200 MHz, Multi 20 = 4,0 GHz = Absturz
Der getestete 1090T bringt mit gesenkter Prozessorspannung 3,8 GHz. Dies ist ein ziemlich gutes Ergebniss. Die Steigerung des Cinebench Ergebnisses von 2,6 GHz auf 3,8 GHz ist aber nur durchwachsen.
Zum Vergleich: ein INTEL CORE i7-860 2,8 GHz 5,06 Cinebenchpunkte (4 Kerne, 8 Threads)
INTEL CORE i7-960 3,2 GHz 5,48 Cinebenchpunkte (4 Kerne, 8 Threads)
Der originale AMD PHENOM II X6 1090T liegt beim Cinebench also auf CORE i7-960 Niveau, was ziemlich gut ist.
Im 2. Test wurde die Prozessorspannung auf AUTO und der HT Link Takt auf 2,2 GHz gestellt.
Die Ergebnisse zu Test 1 waren nehezu identisch, allerdings lieferte auch die 4 GHz ein stabiles Ergebniss.
Referenztakt 200 MHz, Multi 20 = 4,0 GHz = 5,71 Cinebench Punkte
In Test 3 wurde der Referenztakt verändert:
Referenztakt 205 MHz, Multi 17,5 = 3,6 GHz = 5,71 Cinebench Punkte (Arbeitsspeicher 820 MHz)
Referenztakt 210 MHz, Multi 18,0 = 3,8 GHz = 5,87 Cinebench Punkte (Arbeitsspeicher 840 MHz)
Eine leicht Erhöhung des Referenztaktes bringt also bei 3,6 GHz das gleiche Ergebniss wie 4,0 GHz mit Standard Referenztakt! Die Erhöhung des Arbeitsspeichertaktes hat keinen Einfluss ( siehe nachfolgende Tests).
Test 4:
Referenztakt 240 MHz, Multi 15,0 = 3,6 GHz = 5,47 Cinebench Punkte (Arbeitsspeicher 800 MHz)
Referenztakt 240 MHz, Multi 16,0 = 3,85 GHz = 5,54 Cinebench Punkte (Arbeitsspeicher 800 MHz)
Zu hoher Referenztakt führt zu verminderter Leistung!
Test 5 Northbridge 2,2 GHz
Referenztakt 205 MHz, Multi 17,5 = 3,6 GHz = 5,70 Cinebench Punkte (Arbeitsspeicher 820 MHz)
Referenztakt 210 MHz, Multi 18,0 = 3,8 GHz = 5,87 Cinebench Punkte (Arbeitsspeicher 840 MHz)
Referenztakt 210 MHz, Multi 19,0 = 4,0 GHz = 5,90 Cinebench Punkte (Arbeitsspeicher 840 MHz)
Referenztakt 213 MHz, Multi 19,0 = 4,06 GHz = Absturz (Arbeitsspeicher 852 MHz)
Fazit: Die Erhöhung der Leistung lediglich durch den Multiplikator ist nicht optimal! Die Konfiguration des Testsystems scheint ebenfalls eher durchschnittlich.
Empfehlung: AM3+ Mainboard, DDR3 Arbeitsspeicher mit Spielraum z.B. 1866 MHz (günstig, kann auf erforderliche 1333 MHz runtergetaktet werden und liegt bei einem Referenztakt von z.B. 240 MHz dann immer "nur" noch bei 1600 MHz), Turbo aus.
Mit dieser Ausstattung sind dann 6,00 Cinebench Punkte zu knacken.
Viel mehr als 4 GHz sind wohl nicht möglich, wahrscheinlich nicht mal sinnvoll. Mit 3,8 GHz 5,87 Punkte ist ein gutes Ergebniss. Und die Überraschung zum Schluss:
Die Prozessor Spitzentemperatur bei 4 GHz max (55 Grad Celsius) im Test lag nur 4 Grad Celsius über der Prozessor Spitzentemperatur bei 2,8 GHz (51 Grad Celsius).
Erst der eventuell erscheinende PHENOM III ader ATHLON III X6 können hier AMD weiter bringen; beim Bulldozer bleiben Zweifel!
PHENOM II X6 1100T Thuban
System:
Mainboard: GIGABYTE 785G-UD3H
Arbeitsspeicher: 4 GB 800 MHz DDR2
Grafikkarte: ATI 5770 1 GB
Fastplatte: 640 GB Western Digital
Prozessor: AMD PHENOM II X6 1100T, 3,3 GHz (Turbo 3,7 GHz)
Cinebench Punkte 5,59
Cinebench Punkte ohne Turbo: nicht getestet
© 2011 » Web to Date SEO Templates